Darüber, was einen Arbeitgeber für die härter und härter umwobenen Fachkräfte attraktiv machen kann, haben wir uns in diesem Blog ja bereits in der Vergangenheit gesprochen. Was aber nicht ganz vergessen werden sollte, ist dass der Bewerber ja nicht nur zum Unternehmen kommen sollte, sondern möglichst auch bleiben.

Hier spielen selbstverständlich alle bereits angesprochenen Dinge weiter eine Rolle, und müssen sich im Alltag auch so präsentieren, wie während der Bewerbungsphase dargestellt. Das heißt auch, dass die angenehme Atmosphäre im Meeting-Raum der beim Interview genutzt wurde auch im wirklichen Büro vorhanden sein sollte. Der versprochene Brotzeitdienst sollte zuverlässig und die Stellfläche für Fahrräder nicht an drei Tagen die Woche von Mülltonnen blockiert sein. Der neue Mitarbeiter soll sich wohlfühlen und gerne zur Arbeit kommen! Dann bleibt er auch.

Gern benutzte Instrumente zur Bindung von Mitarbeitern wie Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge, Firmenhandy… Dagegen ist nichts zu sagen, auch wenn der Bindungseffekt hier stetig geringer wird, je mehr sich solche Extras in der Branche verbreiten. Die richtig guten Leute lassen sich dadurch sowieso nicht anbinden, für sie sind die Aufgabe und das Arbeitsumfeld viel wichtiger.

Was also tun? Stellen sie sicher, dass die Aufgaben interessant bleiben! Das heißt, Sie sollten den Kandidaten von Anfang an eine Perspektive zur Weiterentwicklung geben, bieten sie Ihnen eine Karriere in Ihrem Unternehmen, nicht einfach nur eine Stelle. Wer immer wieder neue interessante Aufgaben in einemvertrauten und angenehmen Umfeld findet, wird sehr viel weniger versucht sein, weiterzuziehen.

Apropos angenehmes Umfeld: Der Wohlfühlfaktor im Büro ist nicht zu unterschätzen. Pflanzen, reichlich Tageslicht, ergonomische Büromöbel, ein gute Kaffeemaschine (nicht vergessen: Möglichkeiten für die nicht-Kaffeetrinker), ein Kühlschrank der allen zur Verfügung steht; es gibt viele Möglichkeiten, die Zeit im Büro ein klein wenig angenehmer zu gestalten, die nicht viel kosten.

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