Diesen Satz kennt zu ziemlich jeder: „Das können wir doch selber machen.“ Im Eigenheim führt der Drang zum Geld sparen durch do-it-yourself vielleicht zu tropfenden Wasserhähnen und einer Fliesen-Buckelpiste. Das kann zwar auch teuer werden, wenn wie in meinem eigenen Haushalt der Küchenschrank ausgetauscht werden muss, ist aber trotzdem noch vergleichsweise harmlos. Gefährliche Dinge wie den Elektroherd selbst anschließen sind mit wenigen Ausnahmen aus gutem Grund ja verboten.

In anderen Bereichen kann das richtig teuer werden. Was würde wohl passieren, wenn die Sekretärin mal nebenbei die Programmierung des neuen Produktionsroboters übernehmen sollte? Vermutlich würde sich keim jemand mehr in die Produktionshalle trauen.

Hingegen ist es besonders in kleineren Firmen nach wie vor üblich, dass die Personalgewinnung so nebenher läuft. Das ist verständlich, da Neueinstellungen hier oft so selten sind, dass eine separate Personalabteilung nicht lohnt. Andererseits geht es hier doch um nichts anderes als um die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Es wird dabei meist schlicht unterschätzt, wieviel Aufwand und Zeit die Personalsuche wirklich kostet. Kurz eine Stellenanzeige schalten, auf Lebensläufe warten, durchlesen und ein bis zwei Vorstellungsgespräche führen, damit ist es einfach nicht getan.

Das geht schon los bei der Stellenbeschreibung. Wer schreibt sie? Wo platziert man die Anzeige am besten, um die gewünschten Kandidaten auch zu erreichen? Allein der Research hier nimmt schon reichlich Zeit in Anspruch. Unterschätzt wird auch der Kommunikationsaufwand. Nicht jeder schickt auf eine Stellenanzeige gleich eine Bewerbung. Insbesondere bei anspruchsvolleren Tätigkeiten melden sich Kandidaten gerne vorher, um Einzelheiten zu klären und ein Gefühl für die Stelle zu bekommen. Man kann also einiges an Zeit zum Telefonieren einplanen bevor überhaupt ein Lebenslauf auf dem Tisch liegt.

Dann kommt die Sichtung, die Entscheidung welche Kandidaten nun in Frage kommen, um diese dann einzuladen. Vorstellungsgespräche müssen koordiniert und geführt werden, und wenn alles gut läuft gibt es dann Gehaltsverhandlungen und einen Vertrag.

Wenn man es richtig macht, also mit allen Kandidaten in Kontakt bleibt, Fragen zeitnah beantwortet, Feedback gibt und die Gespräche zügig organisiert, ist man gut und gerne etliche Stunden die Woche beschäftigt. Von der aktiven Rekrutierung von passiven Kandidaten ganz zu schweigen.

Sollten diese Aufgaben zusätzlich von jemandem übernommen werden, der eigentlich eine andere Stelle innehat erhöht sich der Zeitaufwand aufgrund der mangelnden Erfahrung noch mehr. Da wird schnell entweder das eine oder das andere vernachlässigt; Entweder die Personalgewinnung läuft auf Sparflamme, was zu schlechten Ergebnissen führt da die Kandidaten frustriert aufgeben – wenn sie sich überhaupt bewerben. Oder die „eigentliche“ Aufgabe des Mitarbeiters bleibt auf der Strecke. Und nachdem man damit selten den Praktikanten betraut, kann das durchaus das Tagesgeschäft empfindlich stören.

Auf der anderen Seite, gibt es da die professionellen Personalberatungen. Die Mitarbeiter hier haben nicht nur reichlich Erfahrung in der Personalgewinnung, sie können sich auch hundertprozentig darauf konzentrieren. Sie kennen den Markt, wissen, wie man an Kandidaten herankommt, und wie man sie zu einem Wechsel motiviert. Sie wissen Lebensläufe zu lesen und zu bewerten und haben bereits so viele Gespräche geführt dass sie wissen, worauf es ankommt.

Frei nach dem Motto „jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt“. Es lohnt sich!

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