Das Phänomen der sogenannten Bullshit-Jobs

Der ehemalige Professor an der renommierten amerikanischen Eliteuniversität, David Graeber untersuchte für sein neues Buch „Bullshit Jobs“ die Veränderungen der Berufsbilder seit den 1950er Jahren und gibt einen Blick in die Zukunft.

Ansatzpunkt war die Feststellung, dass es trotz der allerorten diskutierten Digitalisierung und Automatisierung, gepaart mit künstlicher Intelligenz, noch so viele Vollzeitstellen gibt und die Tendenz steigend ist. Auch in diesem Blog beschrieben wir schon des Öfteren diese Veränderungen der Arbeitswelt und haben stets optimistisch in die Zukunft geblickt, was das künftige Stellenangebot vor allem in den Industrienationen betrifft. Hier ist auch nichts grundsätzlich zu korrigieren, der weitere Stellenaufbau auch in nächster Zeit gilt als gesetzt.

Der Autor fasst vielmehr einen interessanten Aspekt dabei an und nennt das analysierte Phänomen „Bullshit Jobs“. Was sehr derb klingt, bezieht sich auf den Umstand, dass viele der aktuellen, aber auch jene noch in der Entstehung befindlichen Posten zum Teil oder sogar gänzlich nutzlos sind, wenn man den damit verbundenen Wertschöpfungsprozess zu Grunde legt. In seiner Studie berücksichtigt Prof. Graeber auch die Selbsteinschätzungen befragter Arbeitnehmer.

So ein „Bullshit-Job“ ist meistens weder schlecht bezahlt oder ohne Status, noch empfinden die Stelleninhaber diesen als generell unangenehm. Meist sind diese Jobs im Büroumfeld entstanden. Dies ist auch logisch, denn in den vergangenen sieben Jahrzehnten haben die teils tiefgreifenden Veränderungen in der Fertigung vor allem Industriearbeiterjobs gekostet, insgesamt sind die entsprechenden Berufsbilder um die Hälfte geschrumpft. Auf Grund des langen Zeithorizonts kam es in fast allen Fällen nicht zur Massenarbeitslosigkeit in bestimmten Segmenten, der Übergang ging schleichend.

Der Bereich der tatsächlich erbrachten Dienstleistungen – Friseure, Kellner – war in diesem Zeitraum fast gar nicht betroffen. Seit den 1930er Jahren hat sich der Anteil an der gesamten Arbeitswelt immer um die 20 % bewegt.

Prof. Graeber bestreitet nicht die Behauptung, dass auch im Büroumfeld zahlreiche Berufe schlichtweg überflüssig geworden sind bzw. in Bälde werden. Allerdings führt er an, dass auch neu geschaffene Berufe zumindest teilweise überflüssig sind. Dreh- und Angelpunkt ist die Frage nach der Existenzberechtigung einer Position innerhalb einer Unternehmensstruktur. Der Arbeitnehmer fragt sich: „Was wäre, wenn meine Position nicht besetzt wäre? Würde mein Arbeitgeber dadurch Nachteile erleiden müssen“?

In den vergangenen 80 Jahren hat sich die Zahl der Bürojobs in den entwickelten Volkswirtschaften nahezu verdreifacht. Vielfach sind wichtige Stellen in unternehmensnahen Dienstleistungen, in der IT, dem Telekommunikationsbereich oder auch im Entwicklungssektor entstanden. Unabhängig davon existieren viele Arbeitsplätze aber aus – wie der Autor provokant schreibt – Bequemlichkeit der Gesellschaft wie auch der Politik. Denn wenn sich politische Akteure aller Lager einig sind, dann im Erhalt bzw. der Schaffung von Arbeitsplätzen. Schon wegen des inneren Friedens willen und weil unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung auf dem Gelderwerb möglichst aller erwachsenen Bürger fußt, zumal diese auch Konsumenten sind. Also finanzielle Mittel zur Ankurbelung der Binnenkonjunktur (Miete, Handel, Reisen, Autos, etc.) benötigen.

Dieses Modell wird auch nicht grundsätzlich in Frage gestellt, schließlich würde dies einen radikalen Systemwechsel mit sich bringen. Der Autor verortet den sogenannten „Over-Head“ in den Belegschaften vor allem […]

Das sind die Trendberufe mit Zukunft

Viel wird über Künstliche Intelligenz und weitergehende Automatisierung gesprochen. Manche Debattenteilnehmer malen diesbezüglich düstere Zukunftsprognosen für die Arbeitnehmer. Angeblich werden diese Trends zu Massenarbeitslosigkeit führen. Aber auch Gegenteiliges kann man vernehmen, zumal die Arbeitswelt mit Beginn der Industrialisierung einem stetigen Wandel unterliegt, dies ist also nichts grundsätzlich Neues. Richtig ist, dass einige Berufe sukzessive verschwinden. Ende 2018 wurde die letzte Steinkohlezeche in Deutschland im Beisein des Bundespräsidenten und zahlreicher anderer Prominenter geschlossen. Hier ging eine Ära zu Ende, gleichzeitig entsteht aber viel Neues.

Tatsache ist auch, dass die Unternehmer für ihre Produkte und Dienstleistungen Abnehmer benötigen. Am Ende stehen immer die Verbraucher und diese benötigen Einkommen, damit sie kaufen können. Wir werden einen Blick auf neue oder aufgewertete Berufsbilder, die Zukunft haben. Eine kleine Auswahl:

Customer Experience Manager

Längst vorbei sind die Zeiten des Tante-Emma-Ladens um die Ecke und angesichts der Produktvielfalt reicht es auch längst nicht mehr, nur mit Schnäppchen die Kunden in die Läden bzw. Onlineshops zu locken. Hier setzt das Berufsbild des Customer Experience Managers an. Als ein Zwitterberuf zwischen Vertrieb und Marketing befasst er sich mit der Analyse und Optimierung des Kauferlebnisses sowohl von „analogen“ Geschäften als auch von Online-Shops. Hierzu führt er Kundenbefragungen durch, entwickelt innovative Shop-Konzepte und trägt so im Idealfall zur Steigerung der Verkaufszahlen bei. Ein Customer Experience Manager kann mit ca. 47.500 Euro Jahreseinkommen rechnen.

Nicht neu, aber sehr gefragt: der Elektroniker

Fachkräftemangel im Handwerk und Industrie sind längst keine Breaking News mehr. Insbesondere aber der vielseitige Beruf des Elektronikers kann zu den Zukunftsfesten hierzulande gezählt werden. Besonders hier fehlt es an Nachwuchs, wie auch die jährlich offengelegten Ausbildungsstatistiken belegen. Die Auftragsbücher der Betriebe in diesem Umfeld füllen sich stetig, Termine sind oft erst Monate später zu haben, wenn überhaupt. Diese Verknappung führt zudem zu einer stetigen Verteuerung des Angebots. Im Schnitt erzielt ein Elektroniker mit qualifiziertem Abschluss und laufender Weiterbildung 41.600 Euro jährlich.

Neuer Ausbildungsberuf: Kaufmann im E-Commerce

Die schon erwähnten Online-Shops wachsen kontinuierlich, dank neuer IT-Techniken steigen die Möglichkeiten und auch die Benutzerfreundlichkeit rasant. Zwischenzeitlich werden hunderte Milliarden Dollar jährlich durch Onlineeinzelhandel belegt. Der reichste Mann der Welt ist der Gründer der Internetplattform „Amazon“, der Inhaber der chinesischen Variante „Alibaba“ holt stetig auf. Neben klassischen Informatikern wird weiteres spezifisch qualifiziertes Personal dringend gesucht und mittlerweile durch die IHK im Rahmen des dualen Systems auch ausgebildet. Die Nachfrage nach diesem neuen Angebot ist groß: zum September 2018 haben bundesweit 1.400 junge Leute mit dieser Ausbildung begonnen. Mittlere Reife oder Abitur werden vorausgesetzt. Einmal ausgelernt, wird der neue Kaufmann mit ca. 32.500 Euro ins Berufsleben starten können.

Unterstützung für Ärzte: der Physician Assistant (PA)

Immer mehr Papierkram, aber auch klassische Managementprozesse bestimmen den beruflichen Alltag von Ärzten. Der klassische „Onkel Doktor“ ist längst Geschichte. Unabhängig davon, dass das Medizinstudium, wenn nur rudimentär organisatorische Fachkenntnisse vermittelt, klagen Ärzte zu Recht darüber, dass sie ihrer eigentlichen Aufgabe, Menschen zu heilen oder gesund zu erhalten, immer schwieriger nachkommen können. Nachtschichten am Schreibtisch, Überforderung und […]

Wie sich die Rekrutierung von Oberen Führungskräften mittels der sozialen Netzwerke verändert hat

Wer in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Sprossen der Karriereleiter erklimmen konnte und nun in der zweiten „Halbzeit“ seines Berufslebens zurückblickt, wird sich meist an Stellenmarktseiten der Zeitungen im Umfang von Büchern, oder aber auch an die klassisch telefonische Direktansprache von Head-Huntern erinnern. Letztere kommen beim Rückblick auf die 1980er bis 200er-Jahre auch gerne ins Schwärmen, hatten sie doch ihren Kandidatenpool – meist in Form von Bewerbungsmappen oder als papierenes Telefonbuch – zur persönlichen Schatzkiste erklärt und über die Jahre mittels aktiver Begleitung dieser Kandidaten mehrfach bei Jobwechseln verdient.

Kurz nach der Jahrtausendwende, der weltweite Absturz aller elektronischen Systeme am Millenniumstag blieb uns erspart, gewann das Internet dank Einführung der DSL-Technik und der damit verbundenen großen Bandbreiten zu günstigen Preisen auch beim Recruiting sukzessive an Bedeutung. So gründete sich im deutschsprachigen Raum „OpenBC“ (das heutige „XING“), in den USA das vor allem international ausgerichtete Netzwerk „LinkedIn“. Beide Netzwerke sind mittlerweile auf ihren Schwerpunktmärkten Onlinegiganten und nahezu kein noch im Berufsleben stehender Manager kann es sich mehr leisten, dort kein Profil zu unterhalten. Personalentscheider sowohl bei den Arbeitgebern direkt, als auch der Personalberatungsbranche, nutzen diese elektronischen Netzwerke für ihr „active sourcing“. Damit ist die zielgerichtete Recherche nach geeigneten Kandidaten auf aktuelle Vakanzen gemeint.

Dies hat aus Sicht der Personalsuchenden aller Couleur den Charme, dass es einerseits preiswerter als eine Stellenanzeigenkampagne ist, zum anderen kann man als Arbeitgeber mit seiner Vakanz vor dem Berg halten, man macht sich selbst nicht mittels einer Ausschreibung öffentlich. Letzteres ist besonders brisant für die Personalberater, denn nach wie vor ist es mitunter heikel, eine hochangesiedelte Schlüsselposition mittels Stellenofferte print und/oder online auszuschreiben. Die Gründe sind vielfältig: die Position ist noch mit einem zu kündigenden Manager besetzt, oder der Weggang eines strategisch wichtigen Mitarbeiters schwächt das Unternehmen an seinem Markt und durch die Veröffentlichung bekommt dies die gesammelte Konkurrenz mit. Lange Jahrzehnte war die verdeckte Anzeige, welche die Personalberatungen für ihre Klienten schaltete, das Nonplusultra zur Umschiffung dieser unangenehmen Umstände. Die Beratungen ließen sich dies auch mitunter fürstlich vergüten.

Die Rekrutierung zumindest auf den Ebenen der akademischen Fachspezialisten, wie auch des Mittleren Managements hat sich insoweit verändert, als dass die Arbeitgeber oftmals eigene HR Recruiter (gerne auch Talent Acquisition Seeker u.a. genannt) eingestellt, deren Aufgabenfeld mit dem des Personalreferenten nicht mehr viel zu tun haben. Als HR Business Partner für einen bestimmten Teilbereich oder einer hierarchischen Ebene im Unternehmen sind diese Recruiter für die direkte Identifizierung und Ansprache geeigneter Bewerber zuständig. Dies kann auf Grund einer konkreten Vakanz, oder auch allgemein zur Einrichtung eines spezifischen Talent-Pools erfolgen. Hier kollidiert die neue Strategie mit dem Kerngeschäft der Head-Hunter. Zumindest theoretisch, denn viele Arbeitgeber stellen nun fest, dass Sie auf diese Weise – anders als ansonsten zwischenschaltete Personalberatungen – mit offenem Visier an die Kandidaten herantreten und sehr viel Staub beim Wettbewerb aufwühlen können. Besonders in Berufsfeldern wie Informatik oder Batterie-/Elektromobilität und Luftfahrt/Raumfahrt, wo wenig echte Spezialisten auf rasch wachsende Bedarfe bei Unternehmen kommen, kann das unangenehm werden. Daher sehen Branchenexperten mehrheitlich keine substantiellen Probleme […]

Die Arbeitszeit muss neu verteilt werden

Im Zuge der vielfach diskutierten und auch an dieser Stelle bereits öfter skizzierten Thematik der Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt kommt eine Idee auf, die eigentlich schon ad acta gelegt schien: die Neudefinition der Vollzeitarbeitsstelle mittels genereller Verkürzung.

In Deutschland gilt seit fast 100 Jahren die 40-Stunden-Woche und ist gesetzlich geregelt. Überstunden jenseits dessen sind entweder zu vergüten oder können als Freizeitausgleich genommen werden. Zudem ist seit der Frühzeit der Bundesrepublik die 5-Tage-Woche etabliert. Kurz gesagt ist dadurch garantiert, dass Arbeitnehmer bezogen auf eine Woche (sieben Tage) zwei Tage zur Erholung frei bekommen. Regelmäßig soll dies an zwei zusammenhängenden Tagen möglich sein. Soweit der Status quo per Gesetz.

Manche Branchen haben bereits vor Jahrzehnten eine kürzere Vollzeit definiert. So konnte die IG Metall in den 1980er Jahren für das damalige Westdeutschland die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich aushandeln. Ein Versuch dieser Gewerkschaft, die Regelung auch für die neuen Bundesländer auszuhandeln, scheitere 2003, also mitten im Umbau durch die sogenannte Agendapolitik des Bundeskanzlers Schröder.

Danach wurde es still um Arbeitszeitverkürzungen. Während die Arbeitnehmervertreter in den schwierigen 2000er-Jahren zumindest in Deutschland Zurückhaltung übten, fokussierten sie sich mit Beginn des gegenwärtig anhaltenden Aufschwungs seit dem Jahr 2010 meist auf deutliche Lohnerhöhungen und konnten diese in der Regel weitgehend durchsetzen. Zugleich stiegen aber auch die Arbeitszeitkonten rapide an. Kumuliert waren es 2016 mehr als 1,7 Milliarden Mehrstunden, davon vielfach nicht bezahlt. Studien zeigen zudem, dass mehr Arbeit auch die Krankheitskurven ansteigen lassen. So stiegen im ersten Halbjahr 2018 erstmals seit längerem die Ausfalltage durch Krankmeldungen der Arbeitnehmer wieder deutlich an. Immer mehr Befunde zeigen auf psychische Belastungssyndrome, welche oftmals zu längeren Arbeitsausfällen führen.

Ungeachtet dessen möchte fast die Hälfte aller in Deutschland Beschäftigten gerne Arbeitsstunden abgeben. Die meisten sind bereit, dafür auch Gehaltseinbußen hinzunehmen. Betriebsräte und Gewerkschaften haben vor Kurzem darauf reagiert und in den jüngsten Tarifverhandlungen Arbeitszeitmodelle durchgesetzt, die den bisherigen Tunnelblick auf stets nur mehr Lohn aufgehoben haben. Natürlich können Arbeitnehmer nach Abschluss dieser neuen tariflichen Vereinbarungen weiterhin die Gehaltserhöhung wählen. Andererseits besteht aber sowohl in der Metall- und Elektroindustrie, als auch bei den Eisenbahnern die Möglichkeit, sich für eine Reduzierung der Arbeitszeit bei Verzicht auf die Lohnerhöhung zu entscheiden, ohne formal in einen Teilzeitjob zu wechseln.

Angesichts der hervorragenden Auftragslage in unserem Land klingen solche Überlegungen zunächst paradox. Zur Steigerung des Bruttosozialprodukts hat man schließlich ordentlich in die Hände zu spucken, wie es in einem bekannten Schlager aus den 1980er Jahren heißt. Diese analoge Herangehensweise an die Herausforderung der Arbeitswelt scheint aber vielfach überholt zu sein und dies hat einen handfesten Grund.

Nicht allgemeine „Faulheit“ der modernen Gesellschaft ist Ursache für ein um sich greifendes neues Bewusstsein für die Einteilung der Woche in Beruf und Freizeit/Familie, sondern die oftmals persönlich erlebten Erfahrungen mit einer mehr anwachsenden Erreichbarkeit auf Grund der mittels technischen Fortschritts immer mehr verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit. Mobiltelefon, E-Mail, Skype und Home-Office verleiten nicht nur die Arbeitgeber, sondern vor allem die Arbeitnehmer selbst dazu, am Abend und an den Wochenenden […]

Höheres Wirtschaftswachstum dank künstlicher Intelligenz prognostiziert

Die Künstliche Intelligenz (KI) wird in naher Zukunft das deutsche Wachstum um bis zu 1,3 % erhöhen, so die international renommierte Unternehmensberatung McKinsey. Eine aktuelle Studie dieses Unternehmens zeigt eine interessante Entwicklung auf.

Die deutsche Wirtschaft wird überdurchschnittlich von der KI profitieren. Vor unserem Land liegen nur Schweden mit 1,7 % und die USA mit 1,5 %, China liegt gleichauf mit 1,3 %. Der Vergleich mit China hinkt aber in gewisser Weise, denn bekanntermaßen ist es für die etablierten Industrienationen generell schwieriger, neues Wachstum zu generieren als für Schwellenländer, zu denen China immer noch gehört.

Für die westliche Welt ist es daher unabdingbar, mögliche Wertschöpfungspotentiale zu haben, da andere Faktoren wie günstige Arbeitskraft nicht vorhanden sind. Innovation ist daher das Zauberwort, vor allem vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Es wird unabhängig von Einwanderungsdebatten und Migrationsbewegungen auf jeden Fall einen Knick hinsichtlich des Arbeitskräftepotentials in Europa und Nordamerika geben. Dies bereits im kommenden Jahrzehnt. Daher ist es sinnvoll, gewissermaßen aus der Not eine Tugend zu machen und im Zuge der Digitalisierung auch verstärkt auf die künstliche Intelligenz zu setzen.

Dieser Trend ist nicht nur in der klassischen Produktion, sondern längst auch in den Segmenten „Büro“ und Dienstleistungen zu beobachten. Selbstlernende, digitale Systeme können den Menschen nicht mehr nur einfache, wiederkehrende Tätigkeiten, sondern auch komplexere Aufgaben abnehmen, da die Systeme in der Lage sind, dazuzulernen. Eine Eigenschaft, die bisher nur hochentwickelten Lebewesen, vor allem den Menschen vorbehalten war. Vor dem bereits genannten Hintergrund der Demographie wird dies nicht, wie vielfach befürchtet, zu einem massiven Arbeitsplatzabbau führen, wohl aber zu Veränderungen bei zahlreichen Berufsbildern, bis hin zur Pflege und Kindererziehung.

Bis die KI tatsächlich gewinnbringend genutzt werden kann, ist aber noch einige Forschungsarbeit notwendig. Von alleine wird sich der tiefgreifende Wandel nicht einstellen.

Neue, spezifische Studiengänge für die digitalisierte Arbeitswelt

Kann man Digitalisierung studieren? Mittlerweile ja, denn zwischenzeitlich wurden mehrere Studiengänge etabliert bzw. bestehende, die sich um die Herausforderungen der nahen Zukunft drehen und den Absolventen glänzende Berufsaussichten nahezu garantieren dürfte. Wir stellen die wesentlichen akademischen Module kurz vor:

Betriebswirtschaftslehre – Digitale Wirtschaft (Bachelor of Science)

Als Klassiker kann das Studium der Betriebswirtschaftslehre gelten. In Berlin kann man seit drei Jahren diesen Studiengang mit dem Schwerpunkt Digitale Wirtschaft belegen. Die Beuth Hochschule für Technik bietet Wissensvermittlung über die normale BWL hinaus, indem Studenten lernen, wie z.B. Dienstleistungen über digitale Netze vertrieben werden können, oder auch wie die Lieferantenkette mittels digitaler Vernetzung optimiert werden kann. Hinzukommen Module wie die Grundlagen der digitalen Medien, Innovationsmanagement,  Projektmanagement, Produktentwicklung sowie Marketing mit Fokus auf Digitales.

Automation und Industrie 4.0 (Bachelor of Engineering)

Für angehende Ingenieure empfiehlt sich in diesem Kontext der Studiengang der Hochschule Mittweida, welcher seit zwei Jahren angeboten wird und ohne Zulassungsbeschränkungen angeboten wird. Im Rahmen der üblichen 6 Semester für einen Bachelorstudiengang lernen die Studenten umfangreiche Kenntnisse über Fertigungsabläufe, Robotik und digitale Vernetzung. Eingesetzt werden können die Kenntnisse schwerpunktmäßig überall dort, wo Produktionsstandorte vernetzt werden sollen, vornehmlich in der Automobil- und Maschinenbauindustrie.

Gründung, Innovation, Führung (Bachelor of Arts)

Die Hochschule in Bremerhaven setzt den Schwerpunkt auf junge Leute, die vorhaben, ein Start-Up zu gründen. Gibt es solche Möglichkeiten bisher nur als Weiterbildung oder Aufbaustudiengang, handelt es sich hier um einen vollwertigen Erstabschluss als Bachelor. Die Studenten sind dabei aufgefordert, mit der Gründung schon während des Studiums zu beginnen, es handelt sich dennoch nicht um einen klassischen dualen Studiengang, da es um Selbstständigkeit geht. Bevorzugt sollen Kommilitonen ein Gründungsteam bilden. Das Kapital dafür sollen sich die jungen Erwachsenen selbst organisieren. Der Studienplan weicht dabei deutlich von den üblichen Vorlesungs-, Seminar- und Klausurintervallen ab. Start ist zum Wintersemester 2018/19, als Alternative zu den Prüfungsnachweisen sollen sogenannte Reflexionspapiere gelten.

E-Commerce und Digital Retail Management (Bachelor of Arts)

Die schon erwähnte Hochschule im sächsischen Mittweida hat noch einen weiteren Studiengang parat. E-Commerce meint vor allem den Einzelhandel im Internet, welcher zunehmend mobil über Apps und Gadgets steuerbar ist. Trotz der Marktbeherrschung durch die Onlinegiganten Amazon oder Zalando bieten sich noch zahlreiche Nischen für Entrepreneure, aber auch für bisher „offline“ agierende Händler um ihre Produkte im Web abzusetzen. In diesem ebenfalls sechssemestrigen Studienangebot werden die Grundlagen für E-Commerce vermittelt, aber auch Strategien für eine sich rasch ändernde Marktumgebung nähergebracht. Wer sich danach kein Start-Up zutraut, kann sich mit einigen Erfolgsaussichten im weiten Feld des Einzelhandels und der artverwandten Logistikbranche eine berufliche Herausforderung suchen.

Digital Transformation Management (Master of Arts)

Dieser neue Studiengang wird ab dem Sommersemester 2019 von der Rheinischen Hochschule Köln angeboten und richtet sich vor allem an Bachelorabsolventen der Wirtschaftswissenschaften. Der betriebswirtschaftliche Studienplan wird hierbei zielführend um Module zu den Themen Transformationsprozesse durch Digitalisierung (Führungs- und auch Fachkräfte betreffend) sowie Umgestaltung des Unternehmens in diesem Zusammenhang erweitert. Ergänzt um die Bereiche der Sozialpsychologie und der Organisationssoziologie werden auch IT-Kurse angeboten, damit die […]

Per Blue Card in die EU – Deutschland Nummer 1 für ausländische Fachkräfte

Schon seit einigen Jahren nimmt Deutschland beim EU-Programm „Blue Card“ den ersten Platz ein. Dies bedeutet nicht weniger, als dass hier für hochqualifizierte Spezialisten einerseits enorme Bedarfe auf Seiten der Arbeitgeber bestehen, andererseits dass die Bundesrepublik für diese Personengruppe einen attraktiven neuen Lebensmittelpunkt darstellt. Ca. 87 % aller Inhaber dieses speziellen Passes landen in Deutschland, die weiteren 13 % in den anderen derzeit noch 27 EU-Mitgliedsländern.

Wer nicht aus einem EU-Staat kommt, in Deutschland aber dauerhaft zum Zweck der Arbeitsaufnahme leben möchte, hat die Möglichkeit, sich im Rahmen des sogenannten Blue-Card-Programms um eine Arbeitserlaubnis hierzulande zu bewerben. Dabei stammen die meisten Fachkräfte über die letzten Jahre hinweg meist aus Indien, China und Russland. Gefragt sind im Hinblick auf die Qualifikation vor allem die MINT-Berufe. Das heißt mehrheitlich haben Spezialisten auf den Feldern der Informationstechnologien, der Ingenieurwissenschaften und des Maschinenbaus die besten Chancen auf eine dauerhafte Einwanderung. In den vergangenen 20 Jahren wurden vielfältige Voraussetzungen für die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen, vor allem universitärer Grade und Titel auf den Weg gebracht. Dies ist Grundvoraussetzung dafür, dass Arbeitgeber leicht erkennen können, ob ein Kandidat aus dem fernen Ausland die notwendigen Kenntnisse mitbringt. Als zweite Hürde, die aber in Deutschland angesichts des Lohnniveaus leicht genommen werden kann, ist die Gehaltsuntergrenze. So müssen Bewerber grundsätzlich mindestens 52.000 Euro pro Jahr verdienen, bei den schon erwähnten Mangelberufen in den Naturwissenschaften, Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Humanmedizin und IT liegt die Mindestgrenze bei 40.560 Euro und damit bewusst etwas darunter. Die Blue Card, mit der natürlich auch eine Aufenthaltserlaubnis verbunden ist, gilt für ein bis vier Jahre, es besteht auch die Möglichkeit, nach 21 bis 33 Monaten einen dauerhaften Aufenthaltstitel zu beantragen und sich damit aus diesem spezifischen Programm zu entkoppeln.

Diese Angebote richten sich derzeit vor allem an Akademiker, die Hürden sind dementsprechend hoch. Das Ganze geht auf eine Idee des damaligen Bundeskanzlers Schröder um die Jahrtausendwende zurück. Man wollte einerseits mit Rücksicht auf damalige parlamentarische Mehrheitsverhältnisse ein generelles Einwanderungsgesetz umgehen, indem diese Möglichkeit erfunden wurde. Zu dieser Zeit warb die damals oppositionelle CDU mit dem Slogan „Kinder statt Inder“ um Stimmen. Mittlerweile hat sich bei allen im derzeitigen Bundestag vertretenen Fraktionen aber die Erkenntnis durchgesetzt, dass die zunehmende Überalterung verbunden mit einer stetigen Schrumpfung der Gesellschaft Einwanderung notwendig ist, damit das Lebensniveau und Deutschland dauerhaft gesichert werden kann. Daher hörte man in der parlamentarischen Sommerpause aus den unionsgeführten Ministerien für Inneres und Gesundheit, dass man solche Programm wie die Blue Card auch auf zahlreiche Berufe in der Pflege und im Handwerk ausdehnen müsste. Eine interessante Entwicklung innerhalb einer Generation, zumal vielfach noch dieselben Politiker an den Schalthebeln der Macht sitzen, die solche Ideen einst als gefährlich rigoros abgelehnt hatten. Die Misere bei der Besetzung der Ausbildungsplätze, die sich seit Längerem von Jahr zu Jahr wiederholt und über die wir kürzlich an dieser Stelle berichteten, spricht Bände. Darüber hinaus wächst auch der allgemeine Dienstleistungssektor rasant, es werden längst nicht nur akademische Spezialisten gesucht. Da immer mehr Unternehmen Aufträge mangels Personal ablehnen müssen, hat dies […]

Ab 2019 kommt wohl die Brückenteilzeit für alle

Einen Rechtsanspruch darauf, von Vollzeit auf Teilzeit beim selben Arbeitgeber zu wechseln, haben Arbeitnehmer schon seit einigen Jahren. Vor allem junge Mütter nutzen diese Möglichkeit, wenn sie ihre Kinder nicht nur morgens wecken und abends zu Bett bringen möchten. Aber auch andere Umstände wie etwa die Pflege Angehöriger oder ein eigener Schicksalsschlag können Veranlassungen dafür sein, im Job kürzer zu treten. Nur ist dies oftmals eine Einbahnstraße. Wenn der Arbeitgeber nicht möchte, gibt es keinen rechtlich durchsetzbaren Weg zurück in die Vollzeit. Diese Erfahrung müssen vor allem junge Eltern machen, wenn der Nachwuchs älter geworden ist und man entweder wieder gerne mehr arbeiten möchte oder angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten muss. Lediglich im Rahmen der Gesetze zur Eltern- oder Familienpflegezeit ist es bisher schon möglich, als Arbeitnehmer die eigene Arbeitszeit auf 15 bis 30 Stunden pro Woche zu reduzieren und im Anschluss daran wieder zum vertraglich vereinbarten Modus zurückzukehren

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich der Anteil derer, die in Teilzeit arbeiten, im Vergleich zur Gesamtarbeitnehmerzahl beinahe verdoppelt. Viele Menschen arbeiten nicht freiwillig weniger als 40 Stunden pro Woche. Schlecht sieht es weiterhin für jene aus, die von vorneherein einen Teilzeitarbeitsvertrag unterschrieben haben. Dies geschieht oftmals aus einem einfachen Grund heraus: der Arbeitgeber hat bei einer bestimmten Aufgabe keinen Bedarf an einer Vollzeitkraft. Vor allem in kleinen Unternehmen ist dies die Regel. Zwar gilt das aktuelle Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) erst bei Unternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitern, aber Studien belegen, dass vor allem Unternehmen bis 100 Mitarbeiter Probleme haben, auf derartige Mitarbeiterwünsche flexibel einzugehen. All jene, die aber ursprünglich einen Vollzeitvertrag unterschrieben hatten, mehr als 45 Kollegen im Betrieb insgesamt haben und ab Januar 2019 ihren gesetzlichen Anspruch auf Umwandlung in eine Teilzeitstelle geltend machen, können sich nun Hoffnung machen. Das Bundesarbeitsministerium will noch in diesem Jahr durch die Schwarz-Rote Koalition ein Gesetz verabschieden lassen, welches die Rückkehrlücke schließt. Allerdings wird dieses Gesetz laut Arbeitsminister Hubertus Heil nicht rückwirkend gelten. Wer also vor Beginn des nächsten Jahres in Teilzeit wechselt, muss weiterhin auf die Kooperation seines oder ihres Arbeitgebers hoffen, wenn der Wunsch nach Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit besteht. Für die sogenannten Altfälle soll diese zeitlich begrenzte „Brückenteilzeit“ nicht gelten, denn auch die Arbeitgeber haben natürlich ein Recht auf Bestandsschutz. Vor allem der Mittelstand tut sich naturgemäß schwerer mit der Personalplanung als Konzerne. Daher wird auch die Mindestanzahl an Beschäftigten, ab der das Gesetz zur Brückenteilzeit greifen soll, von 15 auf 45 Personen erhöht. Arbeitgeber mit weniger als 100 Beschäftigten müssen nur jedem 15. Arbeitnehmer diese Möglichkeit gewähren. Es gibt aber auch weiterhin Gründe, das Begehren arbeitgeberseitig abzulehnen. So ist eine Ablehnung möglich, wenn die befristete Teilzeit ein Jahr unter- oder fünf Jahre überschreitet. Auch Themen rund um Arbeitsorganisation und –ablauf (Projektarbeiten, Schichtarbeit etc.) können die Gewährung zumindest verzögern. Rechtzeitige Antragstellung auch schon vor den gesetzlichen drei Monaten, bevor es mit der Teilzeit losgehen soll, ist also dringend angeraten, damit man mit seinem Arbeitgeber eine für beide Seiten einvernehmliche Lösung finden kann.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund […]

Reverse Mentoring: wenn der Chef von einem Lehrling gecoacht wird

Mit Reverse Mentoring werden die klassischen Rollenmuster umgekehrt. Erfahrene Manager werden hier von vermeintlichen Greenhorns beraten. Aber der Schein trügt oft, was die Fähigkeiten der jungen Mitarbeiter anbelangt, sodass große Konzerne wie die amerikanische IBM, aber auch die Lufthansa dieses Prinzip bereit erfolgreich anwenden. Entfalten können sich die Vorteile aber nur, wenn ein Unternehmen dies nicht als ein isoliertes Projekt betrachtet, sondern in den normalen Workflow einbettet.

Konkreter Ansatz war eine Untersuchung der Personalberatung Rochus Mummert, welche sich mit der Frage, wie fit Führungskräfte im Umgang mit digitaler Technik sind. Hier ist es sehr oft um die notwendige Kompetenz im postindustriellen Zeitalter noch nicht gut bestellt. Einer der wesentlichen Gründe für den daraus resultierenden Nachholbedarf ist der Umstand, als dass sich Führungskräfte in der Regel nur mit Kollegen auf derselben Ebene austauschen. Potential, vor allem von jungen Mitarbeitern, wird meist nicht angezapft. Dies ist einerseits besorgniserregend, eröffnet aber im Hinblick auf das Reverse Monitoring nützliche Aspekte. Hierbei geht es also nicht um eine Spielerei, sondern es bieten sich für beide Seiten interessante neue Eindrücke, einhergehend mit einer Wissensvermittlung, die keine Einbahnstraße ist. Coaching im weitesten Sinne meint meist, dass erfahrende Kollegen an die Jungen ihr Wissen weitergeben. Das steckt auch landläufig in den Köpfen der Entscheider. Sicherlich hat die zunehmend rasant werdende Digitalisierung der Arbeitswelten zu einem Umdenken beigetragen. So wird der Tabubruch zu einer Win-Win in den Unternehmen.

Zu Nutzen machen können sich altgediente Führungskräfte den Umstand, als dass nun sukzessive die ersten „Digital Natives“ in die Unternehmen als Auszubildende oder akademische Trainees vorstoßen. Junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die mit dem Internet und seinen stetig wachsenden Möglichkeiten von Kindesbeinen an groß geworden sind und der Umgang damit eine weitgehende Selbstverständlichkeit ist. Diese junge Generation interagiert im sozialen Umfeld daher ganz anders, als die „analogen“ Generationen vor ihnen. Dies macht sich auch innerhalb der Unternehmen bemerkbar. Bei allen vieldiskutierten Risiken überwiegt letztlich die Notwendigkeit einer Anpassung aller Alters- und Hierarchieebenen in den Unternehmen, unabhängig von der Branche und Größe. Hier können schon junge Kollegen mit wenig Berufserfahrung insgesamt einen großen Mehrwert generieren. Entscheidend ist letztlich, dass zum einen sich die Älteren auch wirklich mit der notwendigen Offenheit coachen lassen und zum anderen, dass der Junior-Coach Sensibilität dahingehend entwickelt, als dass Menschen mit wenig Erfahrung im WWW gewisse Hemmschwellen haben und auch die Fachsprache nicht beherrschen. Wenn diese Grundregeln eingehalten werden, kann im Sinne eines Wissensmanagements ein großer Mehrwert für alle Seiten entstehen.

Vor- und Nachteile von Arbeitszeitkonten

[:de]Ein vielgepriesenes Element der Flexibilisierung der Arbeitszeiten sind sogenannte Arbeitszeitkonten. In Zeiten hohen Auftragseingangs können so durch die bestehende Belegschaft Spitzen abgearbeitet werden, während man die so kumulierten Mehrstunden bei einer kurzeitigen Flaute abbummeln kann. Insbesondere in zyklischen Branchen wird diese Methode gerne praktiziert.[:]

Mensch oder Maschine? Wirtschaft im Wandel der Digitalisierung

[:de]Der Fortschritt bei der Entwicklung von neuartiger Robotik in Verbindung mit künstlicher Intelligenz macht in diesen Jahren große Fortschritte. Keine Fachmesse kommt ohne Präsentationen diverser Helferleins im Haushalt und Pflege aus. Selbst Spielgefährten aus Plastik für Kinder sind mittlerweile auf dem Markt. Was zur Jahrtausendwende noch Science-Fiction war, kommt langsam aber sicher in den Bereich des kommerziell Nutzbaren.[:]

Ist die klassische E-Mail im Büroalltag bald ein alter Hut?

Mittlerweile ist die elektronische Nachricht im Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Nur hat auch dieses nicht mehr ganz so neue Kommunikationsmittel seine Kehrseiten. Hier kann jeder darüber sinnieren, wie viele E-Mails man einfach in den Papierkorb befördert, weil man „zur Sicherheit“ auf Kopie zu einem Vorgang gesetzt wurde, der einen gar nicht betrifft. Ganz zu schweigen von Newslettern und den täglichen Spams.

Von |2018-01-18T22:01:28+01:00January 16th, 2018|All Entries, Deutsch, Neue Arbeitswelt, News|0 Kommentare

Roboter & Co.: die Arbeitswelt steht vor großen Herausforderungen. Aber keine Panik!

Mit den teils tiefgreifenden Veränderungen der bisher bekannten Arbeitswelt durch Automatisierung und Digitalisierung, zunehmend mittels künstlicher Intelligenz haben wir uns an dieser Stelle schon öfters beschäftigt. Nun liegt eine neue Erhebung der International Federation of Robotics (IFR) vor, die aber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch Mut macht.

Von |2017-12-19T09:00:34+01:00December 19th, 2017|All Entries, Deutsch, Neue Arbeitswelt, News|0 Kommentare

Job-Tipps für eher introvertierte Menschen

Vielfach kann man beobachten, dass Kollegen bei einem kleinen Umtrunk oder auch Meetings faktisch oder gefühlt am Rand stehen, sich nicht aktiv beteiligen. Was oftmals als Desinteresse missinterpretiert wird, hat meistens eine ganz einfache Ursache. Diese Menschen sind einfach keine Plaudertaschen, wollen auch ganz bewusst nicht im Mittelpunkt stehen. Welche Auswirkungen hat das auf die Karriere? Generell kann man das nicht einschätzen, aber es gibt genügend Berufe für Menschen, die eher in sich gekehrt sind.

Von |2017-11-07T09:00:31+01:00November 7th, 2017|All Entries, Deutsch, Karriere, Neue Arbeitswelt, News|0 Kommentare

Angebot für mittelqualifizierte Arbeitnehmer schrumpft

Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft schreitet an zahlreichen Wirtschaftsstandorten weiter voran. Digitalisierung und Automatisierung hat in den vergangenen Jahrzehnten bereits zahlreiche Berufsbilder „aussterben“ lassen. Traf es zunächst vor allem die Berufe im klassisch gewerblichen Bereich, sind nun auch zunehmend Büroberufe betroffen.

Von |2017-07-25T09:00:05+01:00July 25th, 2017|All Entries, Deutsch, Neue Arbeitswelt, News|0 Kommentare

Herausforderung Großraumbüro – Tipps für konzentriertes Arbeiten

Die Zeiten, in denen man in einem Einzel- oder Zweierbüro eine relativ traute Arbeitsumgebung hat, sind lange vorbei. Dies hängt natürlich mit Kosteneinsparungen z.B. bei der vernetzten Elektronik in modernen Bürowelten zusammen, hat aber auch Vorteile für die Kommunikation und das Team-Building. Letztlich können nur mehr gehobene Führungskräfte auf eine wirklich abgeschottete Umgebung Anspruch erheben, dies hat meist vertrauliche Gründe, was Gespräche und Gäste betrifft.

Von |2017-06-13T09:00:33+01:00June 13th, 2017|All Entries, Deutsch, Neue Arbeitswelt, News|0 Kommentare

Die 35-Stunden-Woche wird wieder Wahlkampfthema

Die Debatte ist nicht neu. Schon der alten Bundesrepublik der 1980er Jahre zogen Gewerkschaften zum 1. Mai und anderen Gelegenheiten für eine einheitliche Reduzierung der Definition von Vollzeitarbeit auf die Straßen und Plätze. Kurz danach änderten sich die Umstände durch die langfristig zu finanzierende Wiedervereinigung sowie im Anschluss daran wegen Gerd Schröders Agendapolitik grundlegend und das Thema verschwand aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Von |2017-05-23T09:00:23+01:00May 23rd, 2017|All Entries, Deutsch, Neue Arbeitswelt, News|0 Kommentare

Löhne & Gehälter leistungsabhängiger gestalten!

Entspricht mein Gehalt dessen, was ich für das Unternehmen leiste? Diese Frage stellt sich zahlreichen Beschäftigten, nicht nur zur Vorbereitung auf Jahresgespräche mit dem Vorgesetzten. Allerdings geht der durchschnittliche Arbeitnehmer meistens zu seinen Gunsten davon aus, dass er zu wenig bekommt. Ein namhaftes, alteingesessenes Industrieunternehmen in Schwaben stellte kürzlich sein jahrzehntealtes Entgeltsystem auf den Kopf und man kam zu interessanten Ergebnissen, die aber nicht alle Beschäftigten zufriedenstellen konnten.

Manager beurteilen die Änderungen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt durchwachsen, Bereitschaft zum Pendeln sinkt

Eine neue Studie, das sogenannte „Manager-Barometer“ kommt im Hinblick auf Arbeitszeiten und die Bereitschaft zum Pendeln bei Führungskräften zu überraschenden Ergebnissen. Zudem sind immer weniger Führungskräfte bereit, für ihre Karriere umzuziehen. Auch sehen sie die Konsequenzen, welche sich aus der fortschreitenden Digitalisierung ergeben, aus verschiedenen Gründen zwiespältig.